Umliegende Inseln
 

Vor der tansanischen Küste liegen die drei Hauptinseln Sansibar, Pemba und Mafia, die von zahlreichen kleineren Inseln umgeben sind. Sie umfassen ein Gebiet von 2.332 km². Jedes dieser kleinen Inseljuwele garantiert unberührte Strände, türkisfarbenes Wasser und einen wunderschönen Aufenthalt.

Die Insel Pemba liegt im Nord-Osten von Sansibar und ist bekannt als "Al Kuh Dra" , die grüne Insel. Pemba hat sich vor lander Zeit vom Festland losgerissen und bietet auf Grund dessen , tiefabfallende Riffe , die von allen grossen Meeresbewohnern gerne besucht werden.  Sie ist das wichtigste Anbaugebiet für Nelken. Das Bild dieser Insel wird geprägt von ca. 4 Millionen Nelkenbäumen, wovon viele schon älter als 100 Jahre sind. Die Portugiesen brachten die Stierkämpfe mit, die nach alter Tradition abgehalten werden und bei denen - im Gegensatz zu den spanischen - die Tiere weder verletzt noch getötet werden dürfen. Sie wurden im 17. Jahrhundert eingeführt und man kann ihnen in Chake Chake, der wichtigsten Stadt Pembas, von Dezember bis Februar beiwohnen.

Chake Chake liegt auf einem Hügel mit schönem Blick auf die Bucht, in der die Gezeiten bestimmen, wann die Dhows in den Hafen einlaufen können. Westlich dieses Ortes, auf einer Halbinsel, befindet sich das Ras Mkumbu, welches die älteste Ruine der Insel (14. Jhd.) beherbergt. Aber Pemba ist nicht nur wegen seiner Gewürznelken bekannt, ebenso berühmt sind seine reichhaltigen Fischgründe. Zwischen der Insel und dem Festland liegt der 728 m tiefe Pembachannel. Er ist für Sportfischer eines der herrlichsten und ertragreichsten Fischfanggebiete vor der Ostküste Afrikas.

           

Die mit Palmen und Cashewnussbäumen übersäte Insel Mafia, 160 km südlich von Sansibar, ist der kleinste und auch südlichste Trabant Tansanias. Die Insel liegt vor dem Mündungsgebiet des Rufiji River, dessen Delta ca. 65 km bedeckt. Für Hochseefischer und Tiefseetaucher ist auch dieses Areal, mit seinen herrlichen Korallenriffen, ein ergiebiges Jagd- und Wassersportgebiet. Hier kann man Königsfische, Marlins, Bastardmakrelen, Fächerfisch oder gar einen großen Felsendorsch fangen. An den Ufern des Mafiachannel sind die Brutregionen des Dugongs. Dieses Tier, nahe verwandt mit der Seekuh, war vielleicht einmal Anlass zu vielen Legenden über Sirenen und Meerjungfrauen. Im Osten von Mafia legen während des Nordost-Monsuns die Meeresschildkröten ihre Eier ab. Man sollte diese scheuen Tiere nicht bei ihrer Eiablage stören, sondern nur mit ortskundigen Führern diese Plätze besuchen. Auch auf Mafia gibt es Ruinen zu besichtigen, die aus dem 9.-14. Jahrhundert stammen.

Rund um diese drei Hauptinseln gibt es eine Vielzahl kleiner Inseln, von der jede ihre eigenen Reize birgt. Da wäre zum Beispiel Changun Island, die Heimat der Riesenschildkröten und eitlen Pfauen, oder Bat Island, die bekannt ist für ihre Flughunde, welche von hier aus jeden Abend nach Sansibar fliegen, um sich an den wohlschmeckenden Früchten der Insel zu laben. Diese vielen kleinen Inseln wirken wie Murmeln, die in den Indischen Ozean gestreut sind. Der prachtvolle Anblick einer am Horizont auftauchenden Insel, erlebt an Bord einer gepflegten Segelyacht, wird wundervolle und unvergessliche Eindrücke hinterlassen.


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